Dipl.-Ing.                                  
Michael Lennartz                                     
Postfach 11 42                                      Tel./Fax 03378/80 22 25
14691 Ludwigsfelde                               Email: Lennartz-Mi@gmx.net















                           Menprogramm Q4X.EXE



                      Installation und Bedienhinweise

























1    Zielsetzung des Programms

Menprogramme gibt es fast wie Sand am Meer, und ihre Zahl wird wohl nur 
von der der Textverarbeitungen bertroffen. Ich will deshalb auch nicht 
bestreiten, da ein hnliches Programm irgendwo bereits existiert. 
Nur habe ich dieses auf die Schnelle nicht gefunden. 

Q4X entstand aus einer praktischen Aufgabe heraus. Es soll deshalb kein 
"Hhepunkt" sein, sondern einfach funktionieren.

In einem kleinen, aber heterogenen Novell-Netz sind die Nutzer verschiedenen 
Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsprofilen zugeordnet. Sie sollen nicht 
auf die Systemebene (DOS, Novell Netware) zugreifen knnen, sondern die 
zugeordneten Programme aus einem Men heraus aufrufen. Beim Verlassen des 
Mens erfolgt ein automatisches Logout. Da die betreffenden Stationen 
durchweg ohne lokale Laufwerke installiert wurden, ist nach dem Logout nur 
ein erneutes Login mglich, jedoch keine Aktivitten auf DOS-Ebene. Der 
Nutzer darf keine Vernderungen am Men vornehmen, das obliegt dem 
Systemverwalter. Fr diesen wiederum sollten neue Meneintrge so einfach 
wie mglich zu realisieren sein. 

Alle Mitglieder einer Nutzergruppe bekommen im allgemeinen das gleiche Men 
angezeigt, Ausnahmen (individuelle Mens) sind notwendig. Schlielich war 
noch der Wunsch nach einem Minimum an Systeminformationen: Sind Drucker 
verfgbar, sind diese Drucker lokale oder Netzdrucker, welche Laufwerke 
stehen auf der konkreten Arbeitsstation zur Verfgung? 

Dazu kommen die blichen Forderungen wie Lauffhigkeit auf einem Einzel-PC 
ebenso wie im Novell-Netz, minimaler Speicherplatzbedarf (Auf einem AT mit 
1 MB Hauptspeicher und geladenen Netztreibern mute ein branchenspezifisches 
Programm unter MS-DOS 5.0 mit weit ber 570 KByte Hauptspeicherbedarf 
lauffhig bleiben). 

Als Besonderheit ist schlielich noch zu nennen, da lediglich die obere 
Bildschirmhlfte benutzt wird, die untere kann von Fremdprogrammen 
(Terminkalender, Mailprogramme) benutzt werden.

Keine Rolle spielen eine graphische Benutzeroberflche und Accessoirs wie 
Kalender, ASCII-Tabelle u. . 


Das vorliegende Programm Q4X

a)
zeigt maximal 25 Programme an

b)
sucht die anzuzeigenden Programme selbststndig im vorgegebenen
Verzeichnis

c)
verbraucht nur den Speicherplatz der Batch-Datei, die zum Programmstart 
erzeugt wird

d)
erkennt Novell Netware, Netware Lite, Kirschbaum-Netz und PCSA 

e) 
zeigt den Zustand der Druckerkanle LPT1..3 an (unter Novell Netware auch 
eine Druckerumleitung)

f)
zeigt die Existenz von Laufwerken an (Diskettenlaufwerk, logische Laufwerke, 
gemapte Laufwerke des Netzes) und markiert das aktuelle Laufwerk

g)
erlaubt optional ein automatisches Logout aus dem Netz beim Verlassen des 
Mens

h)
ist nur auf Rechner ab AT-Klasse (Prozessor 80286, 80386, 80486 und 
kompatible) mit erweiterter Tastatur und unter MS-DOS und kompatible 
Betriebssysteme ab Version 3.x lauffhig.



2    Installation des Programms

Das Programm Q4X.EXE und die Steuerdatei Q4X.CTL werden in ein Verzeichnis 
kopiert. Das Programm ist auch ohne eine Steuerdatei lauffhig. In 
Novell-Netzwerken ist empfehlenswert, beide Dateien auf Shareable Readonly 
zu setzen:

                              FLAG Q4X.* SRO

Das Programm wird mit 

                                    Q4X

gestartet.

Wird Q4X.EXE umbenannt (z. B. MENU.EXE), so mu auch die Steuerdatei 
umbenannt werden. Der Name der Steuerdatei ergibt sich aus dem Namen des 
Programms mit der Endung ".CTL" (die Steuerdatei zu MENU.EXE mu MENU.CTL 
heien). 



3    Parametrierung des Programms

Das Programm wertet zwei Steuerdateien "Q4X.CTL" aus. Die erste Steuerdatei 
wird im Pfad gesucht, in dem sich das Programm selbst befindet, die zweite 
(mit gleichem Namen!) in dem Verzeichnis, in dem sich der Nutzer bei 
Programmstart befindet. Die Parameter der ersten Datei werden deshalb mit 
eventuell anderen Parametern der zweiten Steuerdatei berschrieben. Damit 
ist es mglich, da mehrere Nutzer mit verschiedenen Datenbestnden arbeiten,
sie mssen das Programm nur aus unterschiedlichen Verzeichnissen heraus 
aufrufen. Gemeinsame Einstellungen werden in der Hauptsteuerdatei (im Pfad, 
in dem sich das Programm befindet) vereinbart, individuelle in den 
Privatverzeichnissen der Nutzer.

Die Reihenfolge der Parameter in der Datei ist beliebig. Pfade mssen 
vollstndig mit Laufwerkskennung angegeben werden. Zwischen dem Namen des 
Parameters und seinem Wert mu ein Gleichheitszeichen (=) stehen.

Beispiel: dir1=p:\prog\vm\
          autologout=true

Parametrierung des Programms Q4X:
Die Steuerdateien knnen die Parameter entsprechend der folgenden bersicht 
enthalten. 


+---------------------------------------------------------+
  Parameter  Voreinstellung  Bedeutung                   
---------------------------------------------------------
 DIR1        *.BAT           Pfad der Programme          
------------+----------------+-----------------------------
 AUTOLOGOUT  FALSE           Logout bei Verlassen des    
                             Mens                       
------------+----------------+-----------------------------
 EXECUTE     (leer)          Programm, das vor Q4X ge-   
                             startet wird.               
------------+----------------+-----------------------------
 TITLE       (leer)          individuelle Titelzeile     
------------+----------------+----------------------------- 
 BREAK       FALSE           CTRL-BREAK wirkungslos      
                                                         
------------+----------------+-----------------------------
 COLOR       BLUE            Farbgestaltung des Titels:  
 COLOUR                      BLUE, GREEN, CYAN, RED,     
                             MAGENTA, BROWN              
+---------------------------------------------------------+



Beispiel: dir1=p:\prog\vm\
          autologout=true
          execute=cls

AUTOLOGOUT kann die Werte TRUE und FALSE annehmen. EXECUTE ist der Name
(vollstndiger Suchpfad und Dateiname) eines Programms, das nach der 
Ausfhrung eines gewhlten Programms unmittelbar vor dem erneuten Start von 
Q4X aufgerufen wird. TITLE definiert eine Titelzeile, per Vorgabe ist sie 
leer. Die Hintergrundfarbe der Titelzeile wird mit COLOR bzw. COLOUR 
festgelegt (Vorgabe = BLUE, entspricht blauer Darstellung). Deren Werte 
sind der Tabelle zu entnehmen. Ab Version 1.10 lt sich Q4X nicht mehr 
mit CTRL-BREAK unterbrechen. Dafr gibt es einen Parameter BREAK, der die 
Werte TRUE oder FALSE annehmen kann. Mit dem Parameter BREAK=TRUE ist es 
mglich, Q4X mittels CRTL-BREAK zu unterbrechen. Achtung! Q4X schaltet fr 
sich selbst den Systemcursor aus. Nach der Unterbrechnung durch CTRL-BREAK 
ist der Cursor deshalb nicht sichtbar.

Die Steuerdateien mssen nicht vorhanden sein. Fehlen sie, wird der 
Parameter DIR1 auf "*.BAT" gesetzt. Q4X sucht damit Batchdateien in dem 
Verzeichnis, in dem es sich selbst befindet. AUTOLOGOUT steht auf FALSE. 
Wird AUTOLOGOUT auf TRUE gesetzt, wird der Nutzer in einem Novell-Netzwerk 
automatisch ausgeloggt, wenn er das Men verlt. Ein Supervisor wird NIE 
automatisch ausgeloggt, fr ihn wird programmintern AUTOLOGOUT immer auf 
FALSE gesetzt. EXECUTE ist standardmg nicht belegt.

DIR1 enthlt eine vollstndige Pfadangabe (Laufwerk und Pfad). Der 
Parameter definiert, welche Dateien fr das Men ausgesucht und angezeigt 
werden. Enthlt DIR1 nur einen Pfad, werden alle Batch-Dateien des Pfades 
ausgefiltert.

Beispiel: DIR1=F:\APPS
          Gesucht werden die Dateien F:\APPS\*.BAT.

Enthlt DIR1 einen vollstndigen Dateibezeichner, wird dieser als Filter 
benutzt:

Beispiel: DIR1=F:\APPS\Q4*.EXE
          Gesucht werden die Dateien F:\APPS\Q4*.EXE.

          DIR1=*.COM
          Gesucht werden die Dateien *.COM im aktuellen Verzeichnis.

Hinweis zum Lschen des Bildschirms:
Ab Version 1.8 wird nicht mehr der gesamte Bildschirm beim Programmstart 
gelscht, sondern nur die obere Hlfte, in der sich Q4X befindet. Soll der 
gesamte Bildschirm gelscht werden, so ist EXECUTE=CLS zu setzen. 



4    Konfiguration eines Mens

Der Ablauf beim Start des Programms und zum Aufbau des Mens ist folgender:

Das Programm Q4X wird aus einem beliebigen Verzeichnis heraus gestartet. 
Es sucht in seinem eigenen Verzeichnis die Steuerdatei Q4X.CTL und wertet 
sie aus. Danach sucht es in aktuellen Verzeichnis, in dem sich der Nutzer 
gerade befindet, ebenfalls die Steuerdatei. Anhand der Steuerdateien wird 
festgelegt, in welchem Verzeichnis die Programme zum Aufbau des Mens 
gesucht werden. Wird keine Steuerdatei oder kein Parameter DIR1 gefunden, 
wird das aktuelle Verzeichnis zum Suchen benutzt. Anhand der Filterbedingung 
werden maximal 25 Programmnamen angezeigt. Der Nutzer kann ein Programm 
auswhlen. Q4X generiert daraufhin eine Batchdatei mit Namen TMPQ4Xyy.BAT 
in dem aktuellen (nicht in dem durch DIR1 eingestellten) Verzeichnis. Bei 
Einzel-PC ist yy immer 00 (Null Null), bei Rechnern in einem Novell-Netware-
Netz entspricht yy der Hexadezimaldarstellung der Verbindungsnummer des 
Fileservers. In einem Netz mu der Nutzer deshalb in dem aktuellen 
Verzeichnis Schreibrechte besitzen. Die Batch-Datei TMPQ4Xyy.BAT ruft das 
gewhlte Programm auf und sorgt selbst dafr, da nach dem Verlassen des 
Programms zunchst das mit EXECUTE definierte Programm aufgerufen und 
danach das aktuelle Laufwerk wieder aktiviert und Q4X gestartet wird. 

Im Men werden die Programme angezeigt:

a)
wenn keine Steuerdatei ausgewertet wird, maximal 25 Batch-Dateien des 
aktuellen Verzeichnisses. Nicht angezeigt werden AUTOEXEC.BAT und die 
temporren Q4X-Dateien TMPQ4Xyy.BAT.

b)
wenn im DIR1-Parameter eine Dateierweiterung festgelegt wurde, maximal 
25 Dateien im gewhlten Verzeichnis mit dieser Erweiterung. Sinnvoll sind 
selbstverstndlich nur die Erweiterungen .BAT, .COM und .EXE.

c)
wenn im DIR1-Parameter ein Laufwerk und/oder Verzeichnis festgelegt wurde, 
die maximal 25 Dateien im angegebenen Verzeichnis, und zwar die Dateien 
entsprechend der Dateierweiterung wie im Punkt b beschrieben.

Fr Batch-Dateien gibt es eine zustzliche Festlegung. Q4X untersucht die 
erste Zeile jeder Batch-Datei. Beginnt diese Zeile mit "REM ", werden die 
folgenden 12 Zeichen im Men als Titel anstelle des Programmnames angezeigt.
Batchdateien mssen nicht auf den aufrufenden Pfad zurckkehren, das wird 
von Q4X selbststndig generiert!



5    Bedienung des Programms

Die Abbildung im Punkt 8 zeigt die Bildschirmmaske des Programms. Im Statusbereich
werden von links nach rechts angezeigt:

a)
der Zustand der drei Druckerkanle: 
     *OK*=Drucker bereit, 
     Netz=Druckausgabe bereit, wird im Netz umgelenkt (nur Novell Netware), 
     ????=Drucker ist nicht vorhanden oder nicht bereit (ausgeschaltet, ohne Papier,
     Offline, beschftigt)

b)
der Zustand der logischen Laufwerke
     A,B..Z:  Laufwerk ist vorhanden
     . (Punkt) anstelle des Buchstabens: Laufwerk nicht vorhanden 
     Buchstabe hervorgehoben: aktuelles Laufwerk. 
     CD-ROM-Laufwerke werden erst ab Version 1.8 erkannt.

c)
das Vorhandensein eines Novell-oder PCSA-Netzes.
Ist der Rechner in ein Novell-Netware-Netz eingebunden, werden der Name des 
Default-Servers (anstelle von "Netzwerk"), die Versionsnummer der Netware, 
der Name des Nutzers und die Verbindungsnummer des Fileservers angezeigt. 
Unter PCSA und NWLite werden der Knoten- bzw. Nutzername angezeigt. Hat 
sich der Nutzer unter NWLite ausgeloggt, wird der Name geklammert. Bei nicht
definierten Netzen kann unter DOS eine Environment-Variable "USER" gesetzt 
werden, die Q4X auswertet (z. B. SET USER=NUTZERNAME). Erkannt wird auch 
das Kirschbaum-Netz anhand des NET00000.SYS-Treibers, der sich im System mit
"NET0    " identifiziert.

d)
Datum und Uhrzeit

Darunter werden die gefundenen Programmnamen, ersatzweise bei Batch-Dateien 
die Titel, angezeigt. Mit den Kursortasten <Links>, <Rechts>, <Hoch>, 
<Runter> werden die Namen angewhlt. Die Taste <ENTER> startet das gewhlte 
Programm. 

Das Men wird mit der Taste <ESC> verlassen. Es erfolgt eine 
Sicherheitsabfrage "Men wirklich verlassen? J/N", die mit J/j fr Ja oder 
N/n fr Nein beantwortet werden mu. Ist der Parameter AUTOLOGOUT auf TRUE 
gesetzt, wird der Nutzer automatisch aus dem Netz ausgeloggt.

Ab Version 1.5 ist das Programm mit der Maus bedienbar. Die linke Maus 
startet das Programm, auf dem Mauscursor steht. Die rechte Maustaste 
entspricht der <ESCAPE>-Taste und beendet das Menprogramm mit der 
Sicherheitsabfrage.



6    Testumgebung

Das Programm wurde mit folgenden Konfigurationen entwickelt und getestet:

AT 286, 1 MByte Hauptspeicher, DR-DOS 5.0
386 SX, 2 MByte Hauptspeicher, MS-DOS 5.0, stand alone 
386 SX, 2 MByte Hauptspeicher, MS-DOS 5.0 / Novell Netware V2.2
386 SX diskless workstation, 1 MB Hauptspeicher, MS-DOS 5.0 / Novell Netware V2.2
386 DX diskless workstation, 4 MB Hauptspeicher, MS-DOS 5.0 / Novell Netware V2.2
386 DX, 8 MByte Hauptspeicher, NWDOS 7.0, stand alone
verschiedene Rechner bis einschlielich Pentium, MS-DOS 5.0 bis 6.2, stand alone und
Novell Netware V3.11/V3.12

In einem mir bekannten Einsatzfall wurde Q4X auch in der DOS-Box unter WINDOWS 3.11 ausgefhrt. 



Hinweise/Einschrnkungen:

Bei der Vielzahl und Komplexitt von Betriebssystemen, Treibern, Programmen 
und Rechnerausstattungen sind Unvertrglichkeiten ("Inkompatibilitten") 
nicht auszuschlieen - wenigstens dann nicht, wenn nicht wenigstens jhrlich
ALLES geupdated wird. Folgendes ist auf meinem Entwicklungssystem 
aufgetreten:

Nach der Nutzung von VGACopy funktioniert die Laufwerkserkennung nicht mehr 
zuverlssig. Ich sehe darin allerdings ein Problem von VGACopy (eines 
ausgezeichneten Programms, das ich selbst hufig einsetze) und nicht von 
meiner Laufwerksabfrage. Auch das Kirschbaum-Netz hat eine eigene 
(eigenwillige?) Art der Laufwerksbehandlung. WordPerfect 6.0 klemmt 
zumindest auf meinem Rechner den Maustreiber ab. Eine Meldung "Kommando- 
oder Dateiname nicht erkannt" tritt gelegentlich auf, beeinflut aber die 
Funktion des Programms nicht (Novell DOS 7). 



7    Autorenrechte

Autor des Programms Q4X.EXE ist Dipl.-Ing. Michael Lennartz. Er ist Inhaber 
aller Rechte. Das Programm darf kosten- und lizenzfrei kopiert, 
weitergegeben, mit anderen Produkten gebndelt und benutzt werden, sofern am 
Programm selbst keine Vernderungen vorgenommen und keine gewerbsmigen 
oder sonstige kommerzielle Zwecke verfolgt werden. Eine gewerbsmige oder 
sonstige kommerzielle Vervielfltigung und/oder Weitergabe (Shareware-
Vertrieb, Bookware usw.) bedarf der schriftlichen Erlaubnis des Autors. 
Im brigen gelten die allgemeinen Geschftsbedingungen des Autors.

Es wird keinerlei Garantie fr die ordnungsmige Funktion des Programms 
bernommen. Fr eventuelle materielle und sonstige Schden, die durch 
Fehlfunktionen oder falsche Anwendung des Programms entstehen, wird jede 
Haftung abgelehnt. Der Autor versichert, da die Software nach seinem 
Dafrhalten virenfrei ist.



Sonstige Copyrights:
 
Turbo Pascal V6.0 (c) Borland International.

'bond' Tools fr Novell Netware und Turbo Pascal (c) 'bond' Software-
Entwicklung GmbH Ottweiler



8    Versionen

Mai 1993: Version 1.0

August 1993:   Version 1.1
          Der Pfad der Steuerdatei kann als Kommandozeilenparameter bergeben
          werden.

Oktober 1993:  Version 1.2 (bergangsversion)

Nov. 1993:     Version 1.3
          Netware Lite, PCSA/DECNet und ein Coprozessor (8087, 80287, 80387)
          werden erkannt. Erweiterte Untersttzung von Nutzernamen (PCSA, Netware
          Lite und Environment-Variable "USER").
          PCSA wird nur erkannt, wenn der NDIS-Protokollmanager geladen wurde. Bei
          Verwendung von DEC-Netzkarten, die keinen Protokollmanager brauchen,
          versagt die PCSA-Erkennung. 

Januar 1994:   Version 1.4
          Kirschbaum-Netz V1.53 wird erkannt

April 1994:    Version 1.5
          Bedienung mit der Maus
          Lschen des Tastaturpuffers bei Programmstart
          Alphabetisches Sortieren der Menpunkte
          Einbindung der 'bond' Tools fr Novell Netware

Juli 1994:     Version 1.6
          Neue Titelzeile mit Information zum Betriebssystem, genderte Frage zum
          Beenden des Programms

Nov. 1994:     Version 1.7
          Unter Novell Netware wird der Name des Default-Fileservers angezeigt.

Juni 1995:     Version 1.8
          CD-ROM-Erkennung
          Begrenztes Lschen des Bildschirms: Bisher lschte das Programm den
          gesamten Bildschirm. Ab der Version 1.8 werden nur noch die 12 Bildschirm
          zeilen gelscht, die das Programm selbst benutzt. In der Steuerdatei Q4X.CTL
          ist folgende Option einzufgen: EXECUTE=CLS
          Damit wird das Programm veranlat, nach einer Programmausfhrung und vor
          dem Wiederaufbau des Mens den Bildschirm zu lschen. In Sonderfllen
          kann man ber die EXECUTE-Anweisung Programme zur Termin- oder Mail-
          Kontrolle starten.

          Version 1.9
          Die (nicht mehr bentigte) Batchdatei, mit der die Programmausfhrung
          gesteuert wird, wird beim Beenden des Programms gelscht. Eine Meldung
          "Datei nicht gefunden" ist kein Fehler, sondern tritt auf, wenn das Men
          programm verlassen wird, ohne da ein anderes Programm gestartet wurde.

Mai 1996: Version 1.10
          Die CD-ROM-Erkennung wurde berarbeitet.
          CTRL-BREAK wurde abgeklemmt und ber den Parameter BREAK gesteuert.

Januar 2002: Version 2.1
          Der Handheld HP 100/200/700LX von Hewlett Packard wird erkannt. Dessen 
          Batteriestatus wird anstelle der Druckumleitung angezeigt.



9    Lieferumfang

Auf der ausgelieferten Diskette befinden sich folgende Dateien:

Q4X.EXE        das ausfhrbare Menprogramm
Q4X.CTL        eine Beispiel-Steuerdatei
Q4X.TXT        eine Dokumentation als ASCII-Datei

Der Bildschirmschoner wurde mit der Version 1.5 aus dem Vertrieb genommen, 
da er eventuell den Hauptspeicher nicht ordentlich freimacht und fr 
Abstrze einiger Programme verantwortlich sein kann.



11   Bildschirmmaske


+-------------------------------------------------------------------------------+
 *** Menprogramm Q4X V1.6 *** (c) 1993/94 Michael Lennartz *** MSDOS 5.0      
------------------------------------------------------------------------------ 
Drucker:                   Laufwerke:        Netzwerk:              Datum:     
LPT1 *OK*   LPT2 ????      ABCDE........     Novell Netware         22. 5.1993 
LPT3 ????                  .............     nicht gefunden.        19:46:46   
------------------------------------------------------------------------------ 
 >BTX.BAT<        CHKMEM.BAT      Dos Comm.       Paradox                      
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
+-------------------------------------------------------------------------------+




=======================================================================
                                  Anhang
=======================================================================

Beispiel: Struktur fr ein Novell-Netz.

Die Nutzer sind Arbeitsgruppen zugeordnet, alle Nutzer einer Arbeitsgruppe haben
gleiche Rechte und gleiche Funktionen zur Verfgung. Die Nutzer haben untypisch (!)
keine eigenen Heimatverzeichnisse, standardmig steht jeder Nutzer auf dem Verzeichnis
seiner Gruppe. Jeder Anwender wird auf das Verzeichnis seiner Gruppe gemapt:

MAP *1:=SYS:\GROUPS\GRUPPE1 (usw.)

Fr die Anwendung von Q4X endet das Login-Skript eines jeden Nutzers mit dem
Befehl EXIT "F:\GROUPS\ALLE\Q4X". 

Die Struktur der Verzeichnisse:

F:\ ---- GROUPS ---- ALLE ----- GRUPPE1
                          +--- GRUPPE2
                          +--- GRUPPE3
                 +-- GRUPPE1   
                 +-- GRUPPE2
                 +-- GRUPPE3

F:\GROUPS\ALLE\ ist ein Verzeichnis, in dem alle Nutzer Schreib- und Leserechte
haben. Es dient dem Datenaustausch der Nutzer und enthlt die gemeinsam verfgbaren
Dienstprogramme, so auch Q4X.EXE und die Haupt-Steuerdatei.

F:\GROUPS\ALLE\Q4X.EXE      +----------------------------+
           ...\Q4X.CTL :     execute=cls                
                             autologout=true            
                            +----------------------------+

Die Verzeichnisse F:\GROUPS\GRUPPE1 bis ...\GRUPPE3 sind die Heimat-

verzeichnisse der Gruppen. In ihnen steht die Steuerdatei, die das Verzeichnis mit den
Batch-Dateien festlegt.

                            +----------------------------+
F:\GROUPS\GRUPPE1\Q4X.CTL :  dir1=f:\groups\alle\gruppe1
                            +----------------------------+
                            
                            +----------------------------+
F:\GROUPS\GRUPPE2\Q4X.CTL :  dir1=f:\groups\alle\gruppe2
                            +----------------------------+

                            
                            +----------------------------+
F:\GROUPS\GRUPPE3\Q4X.CTL :  dir1=f:\groups\alle\gruppe3
                            +----------------------------+


Die Verzeichnisse F:\GROUPS\ALLE\GRUPPE1 bis ...\GRUPPE3 enthalten die
Batchdateien fr die Mens der Gruppen.

F:\GROUPS\ALLE\GRUPPE1: wopo.bat
                        passw.bat

F:\GROUPS\ALLE\GRUPPE2: quattro.bat
                        passw.bat

F:\GROUPS\ALLE\GRUPPE3: wopo.bat
                        passw.bat
                        quattro.bat




WOPO.BAT: rem WordPerfect
                    F:
                    CD APPS\WP51
                    WP

PASSW.BAT:     rem Pawort
               setpass

QUATTRO.BAT:   rem QUATTRO
               F:
               CD APPS\QPRO
               Q

